„Wir sind zu lasch gegenüber Infrastruktur-Terroristen, die es übrigens bereits zur genüge in unserem Land gibt.“ Diese so beiläufige Bemerkung ist nur eine der vielen feinen Spitzen, die Thomas de Maizière in den letzten Tagen in der Öffentlichkeit platziert. Nachdem er vergeblich vor einer Bedrohung im Inland gewarnt hatte, sie herbeireden wollte, rückt das friedliche Weihnachtsfest näher und macht „den Minister der eloquenten Angst“ in der öffentlichen Wahrnehmung lächerlicher, überflüssiger. Die inneren Gefahren der deutschen Gesellschaft selbst scheinen eine letzte Hoffnung: Sein neuestes Steckenpferd ist eine Bekämpfung verschmierter Eisenbahnbrücken und Züge als Terrorgefahr.
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